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Ngorongoro ist ein riesiger Einbruchkrater in Tanzania am Rande der Serengeti. Er entstand, als an dieser Stelle ein Vulkanberg in sich zusammenbrach. Der Kraterboden liegt auf ca. 2380 Meter über NN und die Seitenwände sind zwischen 400-600 Meter hoch, so dass die Kraterkante auf ca. 3000 Meter liegt. Der Durchmesser des Kraters beträgt zwischen 17 und 21 km. Insgesamt hat der Krater eine Fläche von 26.400 ha.
Am Rande des Kraters wurden Michael Grzimek († 1959) und sein Vater Bernhard Grzimek († 1987) bestattet. Bernhard Grzimek hatte Anfang der 1960er-Jahre mit Geldern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt das Serengeti Reserach Institute initiiert, das die Zugwege und das Verhalten der Wildtiere erforschen und so zu ihrem langfristigen Schutz beitragen sollte.
Etwa 25.000 Tiere bevölkern den Krater, darunter die höchste Raubtierdichte Afrikas. Besonders groß ist die Zahl an Zebras, Büffeln und Antilopenarten, wie Gnus, Elenantilopen und Gazellen. Sie werden gejagt von Löwen und Leoparden. Daneben gibt es im Krater unter anderem Spitzmaulnashörner, Elefanten und, ungewöhnlich in dieser Gegend, Flusspferde. Die großen Tierwanderungen in der Serengeti führen auch durch den Ngorongoro-Krater.
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